Der Josa mit der Zauberfiedel (1985)

Tänze auf dem Weg zum Mond nach Bilderbuchtexten von Janosch, eingerichtet von Elisabet Woska (Kompositionsauftrag der Bayerischen Vereinsbank)

Der Josa ist viel zu klein und schwach, um Köhler zu werden wie sein Vater. Aber er kann etwas anderes: Mit seiner Zauberfiedel kann er Dinge größer und kleiner werden lassen. Josa macht sich auf, um den Mond zu suchen. Auf dem Weg zum Ende der Welt erlebt Josa viele Abenteuer. Und dann? „... wenn der Mond vorbeiwandert, dann spielt der Josa. Dann wird der Mond groß und klein. Das sieht der alte Köhler Jeromir in seinem Wald und weiß, das ist der Josa, sein Sohn, der das kann. Manchmal in der Nacht, wenn es ganz still ist und der Wind aus dieser Richtung kommt, dann kannst du ein, zwei oder drei wunderbare Töne hören, wie Musik.” (aus: Janosch, Der Josa mit der Zauberfiedel)

Strenggenommen kein Bühnenwerk, bietet dieses Stück dennoch reizvolle Möglichkeiten der szenischen Umsetzung (z.B. Schattenspiel, Puppenspiel); wenn ein technisch sehr versierter Sologeiger zur Verfügung steht, kann auch eine Aufführung mit Schülerorchester möglich sein.

Komponist: 
Wilfried Hiller
Dichter der Textvorlage: 
Janosch
Einrichtung: 
Elisabet Woska
Uraufführung: 

7. November 1985 Kaiserslautern

Orchesterbesetzung: 

1 (auch Picc.) · 0 · 1 · 0 - 1 · 1 · 1 · 1 - P. S. (Trgl. · Bong. · Tamb. · 2 gr. Tr. · Clav. · 3 Tempelbl. · 3 Holzbl. · Mark-Tree · Glasharfe [od. gestimmte Weingläser] · Xyl.) (1 Spieler) - Hfe. · Klav. (auch Cel.) - Str.

Personenbesetzung: 

Erzähler

Aufführungsdauer: 
45min
Kompositionsjahr: 
1984-85
Sprache: 
deutsch
Bildrechte: 

Salzburger Marionettentheater

Video: 
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